Zittern bis zum Schluss

Wer gedacht hat, dass das Rückspiel um den Landesligaaufstieg schon gegessen ist, hat sich gewaltig getäuscht. Viel zu harmlos agierten die Untertäler im eigenen Belchenstadion gegen agressive und willensstarke Laufenburger. Nicht war  zu sehen vom Auftreten der Münstertäler in Laufenburg wo sie 3:0 in Führung gingen und mit einem 3:2 Sieg nach Hause. So mussten die Heitersheimer, die zahlreich am Samstag Nachmittag nach Münstertal gereist sind, bis zum Abpfiff um den Klassenerhalt bangen. Den nur bei einem Aufstieg der Spvgg Untermünstertal konnte der Klassenerhalt geschafft werden. Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber zum 1:1 keimte wieder Hoffnung auf auch ein weiteres Jahr in der Bezirksliga zu spielen. Dann gingen die Laufenburger mit 2:1 in Führung, was aber aufgrund der Auswärtstorregelung auch noch zum Aufstieg gereicht hätte.

Was dann passierte kann nur der Fußball schreiben: 4 Minuten Nachspielzeit zeigte die hervorragend leitende Schiedsrichterin Naomi Topf noch an. Das Bangen stand uns allen im Gesicht. Würde es noch reichen gegen wütend anrennende Laufenburger? Dann passierte es, ein wuchtiger Kopfball landetet im Tor der Untertäler- das bedeutet den Abstieg der Heitersheimer. Da geht, wie ein Lichtlein am Horizont, die Fahne des Linienrichters hoch- Abseits. Auch nach Rücksprache mir ihrem Linienrichter bleibt die „toughe“ junge Dame bei ihrer Entscheidung auf Abseits. Wir waren wieder drin- in der Bezirksliga. Was für ein Glück.

Ps.: Ich kann zwar verstehen, dass die Laufenburger enttäuscht waren nach ihrem bärenstarken Auftritt nur: Das Schiedsrichtergespann vom Schwarzwälder Bezirk war nicht daran Schuld- ich habe selten eine bessere und souveränere Leistung gesehen als an diesem Abend. Allen voran Schiedsrichterin Naomi Topf- chapeau!!